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Hans-Günter Marcieniec
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11.


 

Die Didaktik - in ihrer Bedeutung
für Erziehung und Bildung

Rede anläßlich des 20. Jubiläums eines Abiturs

Alsfeld 1994

[Ansprache beim Treffen der Mitglieder der ehemaligen Klasse 13 m1 des Gymnasiums Albert-Schweitzer-Schule zu Alsfeld - am 18. Juni 1994 im Hotel "Zur Erholung" - aus Anlaß des 20. Jahrestages ihres Abiturs]

Geehrte Anwesende,
insbesondere liebe Ehemalige!

Denn Sie sind diejenigen, um die es heute geht.

Da steh' ich nun     -nein: nicht eben als armer Tor-,     aber in der merkwürdigen Rolle dessen, der einstmals, bis vor 20 Jahren, eine Zeitlang einer Ihrer Lehrer war.

Stehe vor dieser Gruppe gestandener, seßhaft, wohl auch besitzend gewordener, ton- und richtunggebender, zumindest aber ihre Plätze im struggle of life ausfüllender, wenn‘s hoch kommt sogar den Luftraum beherrschender Menschen.

Stehe da, im Höchstfalle noch einer unter anderen, kaum mehr ein Primus inter pares, unterm Aspekt beruflichen Lebens gesehen zudem gewissermaßen 'abgelegt' und in die Ecke gestellt.

Stehe also da, eingeladen zu einem Treffen ehemaliger Schüler, gleichsam eine exotische Verzierung dieser Veranstaltung, entschärft und pflegeleicht geworden. Einerseits anscheinend allen vertraut - und doch im Grunde nicht nur fremd geblieben, sondern durch den Gang der Zeit zunehmend geworden.

Und mache mir Gedanken, wie ich dieser merkwürdigen Rolle angemessen und mit Würde zu entsprechen vermöchte. Und besinne mich darauf, daß, nach meinem Verständnis (es mag ein wenig zu anspruchsvoll sein und manchmal deshalb eine rechte Last) - daß also Lehrer zu sein bedeutet, sich verantwortlich zu fühlen. Nicht in dem Sinne, daß man Verantwortung für die Entscheidungen jedes Einzelnen für seinen individuellen Lebensweg übernehmen wollte, ja, auch nur könnte, denn: jeder ist - bekanntlich - seines eigenen Glückes Schmied. Aber: verantwortlich in dem Sinne, daß man eigentlich unaufhörlich (und dem setzt auch ein sog. Ruhestand kein Ende) - daß man also unaufhörlich sich dazu aufgerufen fühlt, zu be- und zu überdenken     -unter ständiger Beobachtung des Laufes und der Entwicklung dieser Welt-     was es mit uns Menschen auf sich hat und - was uns not tun könnte. Und dieses bei sich bietender Gelegenheit auch zu sagen.

Es ist die vornehmste, aber auch die notwendige und ihm einzig angemessene Pflicht des Didaktikers, der ich während der letzten 16 Jahre meines beruflichen Tätigseins nicht nur als normal gewöhnlicher Praktiker an der sog. Schulfront, sondern als bestallter Theoretiker für die Praxis war - es ist, so sagte ich, die vornehmste und mit Reiz und Verantwortung verbundene Pflicht des Didaktikers, die Ziele zu bedenken, auf die hin man als Mensch sinnvoll leben sollte - und zu leben vermöchte (und das Gefühl für diese Verantwortung hört im Alter und außerhalb beruflichen Tätigseins nicht auf). Und diese Frage nach den Zielen gilt für jung und alt, für Mann und Frau, für reich und arm, für alle Menschen auf unserer Erde gleichermaßen, und das, ob sich jemand dessen bewußt ist oder sein will - oder ob nicht.

Die Ziele, so sagte ich, von denen aus - und auf die hin die Sozialisation im weiteren und die Erziehung und Bildung im engeren Sinne zu organisieren sind, um - nicht nur junge - Menschen auf diese Ziele hin zu unterrichten. Und wovon man sie, mögen sie das im Moment für gut oder für 'ätzend' befinden - oder nicht, nicht befreien darf - ihnen selber und der Gemeinschaft auf Dauer gesehen zum Gedeih.

Denn es ist ohne Verantwortung, Menschen      -aus vermeintlicher, weil falsch verstandener Liberalität und Humanität-     unter keine Ansprüche zu stellen: wer Menschen die Folgelasten von notwendigen Ansprüchen er-sparen möchte, der     -um das saloppe Idiom in diesem Zusammenhange zu bemühen-     der 'spart sie kaputt'!

Solche Fragen treiben mich um. Und - das gehört zu den Ansprüchen, unter die ich mich     -mein Leben lang-      selber gestellt fühlte - und fühle. Dazu muß man nicht einmal ein sog. guter Mensch sein, bedarf es keines heiligmäßigen Lebens, nur, ganz schlicht, eines Strebens, das, auch bei der immerwährenden Möglichkeit zum Versagen, 'redlich sich bemüht' - wie es, bekanntlich, im 'Faust' heißt.

Ich sprach - aus der Sicht des Didaktikers - von Zielen. Die höchsten dieser Ziele, die allen anderen Zielen ihre Orte in einer sinnvollen Ordnung zu geben vermögen, sind die sog., viel gelobten, viel berufenen, viel beschrieenen Werte, von vielen für lebenswichtig nicht nur, sondern geradezu für lebensbedingend gehalten; von vielen anderen offen, meist aber wohl insgeheim gefürchtet und abgelehnt (wie das Weihwasser vom Teufel) - weil man von ihnen her den Anspruch an sich selber spürt, der als unangenehm und lästig empfunden wird, weil er angeblich die sog. Selbstverwirklichung beschränke. Eine nur sogenannte Selbstverwirklichung, da sie im Grunde ungehemmter Egozentrismus ist.

Im Zusammenhange dieser Problematik beklagt man hie und da, oft nur vereinzelt, in letzter Zeit zunehmend häufiger, bei der Suche nach den Ursachen für die vielen Verwerfungen in unserer Welt (Verbrechen aller Art, Gewalt, Krieg     -bis hin zu den sich häufenden alltäglichen Rücksichtslosigkeiten im Umgang miteinander und dem sich ausbreitenden Fehlen von Unrechtsbewußtsein)-     man beklagt im Zusammenhange dieser alle angehenden Problematik den sog. 'Werteverfall, ja, den Werteverlust. Unsere in vielen Gegenden und Bereichen immer noch funktionierende - wenn nicht Wohlstands-, so doch Wohlfahrtsgesellschaft vermag den kühl beobachtenden Interessierten nicht über die Richtigkeit und Berechtigung solcher Beklagungen hinwegzutäuschen. Materiell ungesicherte Existenzen seien dafür besonders anfällig - und manche möchten allein darin die tiefste Ursache dafür sehen, daß Menschen für alles, was nicht materiell und - wie man so leichthin zu sagen pflegt - nicht von dieser Welt ist, keinen Sinn mehr sehen. "Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral", formulierte ein nicht unbedeutender deutscher Autor. Aber: Wohlstand ist     -erstaunlicherweise, selbst der größte nicht-     keine Garantie gegen Werteverfall und Werteverlust. Die Berechtigung dieses Urteils wird durch die Meldungen der Medien Tag für Tag bewiesen.

Also: können Werteverfall und Werteverlust im letzten von den materiellen Lebensbedingungen - zumindest von ihnen allein nicht abhängen.

Also: muß Ausschau gehalten werden nach Werten, von denen man sich     -im letzten einerlei welche Rolle man im gesellschaftlichen, soziokulturellen, politökonomischen System spielt-      muß also nach Werten Ausschau gehalten werden, die zu beachtende Richtungsweiser sowohl wie anzustrebende Ziele sein können, die unser Leben zu ordnen und überschaubar zu machen, ihm Sinn zu geben vermögen. Und zwar für jeden, einerlei wer er ist und was er darstellt. Und die er - entweder - zu bejahen vermag, aus der Freiheit dessen, der diese Werte und Ziele als notwendig zu erkennen und ihnen zu folgen vermag - oder die er, wo die Erkenntnisfähigkeit oder -bereitschaft dazu fehlen oder auf Zeit oder für immer gestört sind, durch ihnen entsprechenden verständnis- und liebevollen, aber entschiedenen Druck seitens der Gemeinschaft der Einsichtsfähigen zu beachten lernen muß.

Aber - welche Werte und Ziele sollten das sein? Die man - entweder - aus der Einsicht in ihre Notwendigkeit sich frei zu eigen machen könnte oder - nolens volens - auf unnachgiebigen Nachdruck hin zu beachten hätte?

Heißt denn, bestimmte Werte überhaupt nur zu benennen, nicht schon, eine Auswahl zu treffen und damit eine Rangfolge herzustellen? Und ist das nicht abhängig vom subjektiven Meinen und Fürwahrhalten? Und steckt darin nicht die Gefahr von Willkür von im tiefsten unmoralischen Verhalten gegenüber all jenen, die ganz andere sog. Wertvorstellungen haben?

Aber: der heute vielberufene Pluralismus der Meinungen und sog. Wertvorstellungen darf nicht     -wie er das inzwischen längst tut-     zum Chaos führen, in dem keiner mehr einen Steg zu erkennen, geschweige denn einen Halt zu finden vermag.

Der ins Extrem der öffentlichen Anerkennung getriebene Gedanke des Pluralismus der Werte einzelner - muß zu dem 'Ergebnis' führen, daß für die Gemeinschaft nichts mehr einen Wert hat. Wo alles, was man sich als Einzelner in seinem Privatbereich mit vollem Recht als Wert vorzustellen vermag, den gleichen öffentlichen Rang beansprucht wie alle anderen individuellen Wertvorstellungen, da ist alles gleich viel bzw. gleichviel wert - also: nichts mehr etwas wert.

Und dabei sind wir doch, wir Menschen des ausgehenden 20. Jahrhunderts, in der beneidenswerten Lage, nicht nur in Europa, dem klassisch sowie christlich geprägten Abendland, sondern zugleich in Kenntnis der aufgearbeiteten außereuropäischen Kulturen zu leben. Mit ihrem Reichtum an Gedanken und Berichten über praktische Versuche zur Gestaltung einer als sinnvoll erlebbaren menschlichen Existenz.

Und: als eine der "Früchte" davon den Kanon der Menschen-, Grund-, Freiheits- und Bügerrechte, wie sie - u.a. - unsere Verfassung formuliert und die auch der Deklaration der Menschenrechte der UN und anderen ähnlichen Texten zu Grunde liegen.

In diesen Menschenrechtskanons drücken sich Wertvorstellungen aus, die sich in jahrtausendelanger Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes 'entwickelt' haben - und in allen Irrungen und Wirrungen, auch trotz zeitweiligen Vergessens, sich immer wieder behauptet haben. Ein Beweis dafür, von wie fundamentaler existenzieller Wichtigkeit und Gültigkeit diese Wertvorstellungen für jeden aufgeklärt-vernünftigen bzw. vernünftig aufgeklärten Menschen sind.

Allen ausgewählten Wertvorstellungen voran, durch die Voranstellung im Grundrechts-Kanon als vorrangig augenfällig gemacht, der Artikel von der unverletzlichen Würde des Menschen. Jedes Menschen also: des schwachen wie des starken, des schwarzen wie des weißen, des jungen wie des alten, des lebenden wie des ungeborenen, ja - sogar des nicht mehr lebenden. Schlußfolgerung fürs praktische Handeln und Verhalten: ich darf diesen Wert, diese Menschen-Würde, nicht als ein Alibi-Recht für mein Selbstsein allein verstehen und mißbräuchlich benutzen, sondern habe in allem, was ich denke, sage und tue, die Würde des Mitmenschen zu beachten. Das bedeutet für mich selbst zwar eine Einschränkung, mit der ich jedoch, wenn ich sie aus der Erkenntnis ihrer Notwendigkeit freiwillig leiste, meine eigene Würde beweise - und zugleich die allen Menschen eigene Würde in dieser Welt stärke.

Doch: Würde - woher? und in bezug worauf? Worin gründet diese Würde, quasi die Form der äußeren Erscheinung eines unverletzlichen, unverlierbaren Werts? Darauf gibt der Art. 1 unserer Verfassung keine Antwort. Und so haben wir es bei ihm wohl mit einer der sog. 'Leer-Formeln' zu tun, die man unter streitenden Parteien immer dann bemüht, wenn sich unvereinbare Auffassungen wenigstens dem Anscheine nach einigen wollen (was als solches ja mehr als hoffnungslos ist).

Dabei ist es dem Wissenden völlig klar, daß die Wertvorstellung von der Unverletzlichkeit und Unverletzbarkeit der Menschenwürde ohne religiösen Bezug nicht sinnvoll zu denken ist.

Denn: welche aus Menschenmacht verliehene oder gegebene oder geschenkte Würde wäre unverletzlich? Wäre bleibend und dauerhaft und unantastbar? Ein Wert, von menschlicher Macht gesetzt, bleibt so unvollkommen und angreifbar wie sein Urheber selbst, mag der auch zeitweilig wie allmächtig sich gebärden können. Die großen Totalitarismen unseres Jahrhunderts sollten das mehr als hinreichend erwiesen haben.

Und so werden wir Menschen denn, wenn wir klar und vernünftig denken, nicht an der Wahrheit vorbeikommen, daß der höchste Wert, von dem alle anderen Werte und alles Seiende abhängen, ihren eigenen Wert und Stellenwert und ihren Sinn erhalten, dasjenige ist, das von den großen Philosophen des Mittelalters das summum bonum, das höchste, alles umfassende, alles in sich einschließende Gut bzw. Gute ist.

Das hat nichts mit weltfernem, weltabgehobenem Glauben zu tun. Im eigentlichen auch nichts mit organisiertem Glauben, wie z.B. in Gestalt von Kirchen der verschiedensten Art und Richtung (deshalb nichts gegen sie) - sondern mit ganz lebensbezogener, im Grunde hochrealistischer Vernunft. Ein Zeuge dafür ist für mich und andere der wohl bedeutendste Aufklärer deutscher Sprache: Gotthold Ephraim Lessing (1729-81).

In seinem viel zu wenig bekannten philosophischen Traktat, von Fachphilosophen für einen der wichtigsten deutschsprachigen philosophischen Texte gehalten, mit dem Titel "Die Erziehung des Menschengeschlechts" - in dieser Abhandlung läßt Lessing als das Ziel der Entwicklung der Menschheit deren Erkenntnis erscheinen, daß der Glaube an zwei Wahrheiten für das Erreichen der höchsten Stufe der menschlichen Gattung unerläßlich und notwendig sei - und deren Vernunft erst zu vollenden vermöge. Es sind 1. der Glaube an den, wie Lessing sagt, "einigen" (d.h. einzigen) Gott - und 2. der Glaube an die Unsterblichkeit der Seele. (Dieser zweite Glaubenssatz hängt, ich kann jetzt im einzelnen nicht darauf eingehen, mit der Wertvorstellung "Würde des Menschen" zusammen.)

Diese Glaubenssätze sind für den Aufklärer Lessing nicht mit der menschlichen Vernunft unvereinbar, sondern, ganz im Gegenteil, ein Beweis für die - innerhalb menschlicher Grenzen - erst vollendete Vernunft. (Wer etwa deshalb Zweifel an der Vernunft-Kapazität Lessings hegen sollte, dem sei die Lektüre der zahlreichen theoretischen Schriften empfohlen, z.B. sein bekanntes Werk 'Anti-Goeze' gegen theologische Engstirnigkeit, um sich davon zu überzeugen, daß es sich bei Lessing um keinen kleinbürgerlich-spießigen Frömmler handelt.)

Ja, man wird, je öfter man die 'Erziehung des Menschengeschlechts' liest - und zwischen den Zeilen liest -, den Eindruck nicht los, als denke Lessing folgenden hintergründigen Gedanken mit: selbst wenn es Gott, den Schöpfer allen Seins und Sinns, gar nicht geben sollte (denn wer könnte das Sein Gottes beweisen!?), selbst - und gerade dann - sei es ein Beweis für die vollendete Vernunft, ihn als seiend zu denken, weil nämlich ohne diesen höchsten, dem menschlichen Zugriff entzogenen Wert alle anderen Werte ins Schwimmen gerieten und dem Zugriff menschlicher Manipulation ausgesetzt würden.

So zu denken war Denkern zur Zeit Lessings nicht unvertraut. Heißt es doch bei Goethe in der zweiten und - fast wortgleich - in der letzten Strophe seines Gedichts 'Das Göttliche': "Heil den unbekannten/ Höhern Wesen,/ Die wir ahnen!/ Ihnen gleiche der Mensch,/ Sein Beispiel lehr uns/ Jene glauben!"

Warum - und damit komme ich zum Ende meiner, so will mir scheinen, "unzeitgemäßen" Überlegungen - warum sage ich das hier und heute? Zum einen, weil ich davon zutiefst überzeugt bin, daß ohne die Besinnung auf Werte wir Menschheit diejenigen Probleme unserer Welt, die zunehmend wir selber verursachen, nicht sinnvoll, nicht menschenwürdig werden lösen können.

Zum zweiten, weil ich glaube, daß ich auf diese Art und Weise an die einstmalige Vertrautheit (sollte sie denn bestanden haben) zwischen mir und Ihnen     -die als für problemhaltige Gespräche bereit und aufgeschlossen mir in Erinnerung geblieben ist-     am passendsten anknüpfen könnte.

Und zum dritten deshalb, weil ich meinte, mit meinen skizzenhaften Darlegungen am besten an die Würde erinnern zu können, die wir im Umgang miteinander eigentlich immer beachtet haben. Dafür danke ich Ihnen nachträglich besonders.

Und noch ein letztes Wort. Ich hatte nicht beabsichtigt, mit sog. problemhaltigen oder auch nur -bezogenen Ausführungen einen schwarzen Schatten auf die Freude und vielleicht auch Ausgelassenheit zu werfen, die sich heute möglicherweise schon eingestellt haben - oder sich noch einstellen könnten.

Erkenntnisse und Einsichten, die etwas zu klären oder zu erhellen vermögen, den Weg dorthin bahnen - oder auch nur eine Bestätigung dessen bringen, was man selber längst wußte, - sie wirken im Grund wie ein 'eu-angelion', eine 'frohe Botschaft', sie machen frei. Und wer sich von ihnen niederdrücken läßt, der ist selber schuld und sollte schleunigst lernen, daß alles, was uns wahrhaft frei macht, mit Freude und Heiterkeit gut zusammengeht.

Und: wer sich selber sucht, der wird sich kaum finden, indem er sich ausschließlich zer-streut, sondern nur, indem er sich      -wenigstens immer wieder mal-     sammelt. Auch das ein Grund zur Freude.

Ich freue mich, mit meiner Frau hier bei Ihnen zu sein, und wir wünschen Ihnen einen fröhlichen, ab und an vielleicht auch besinnlichen weiteren Verlauf Ihres Treffens. Seien Sie bedankt für Ihre Geduld, mich so freundlich angehört zu haben.

 


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